Grundschule Hagsfeld

Grundschule Hagsfeld in und nach dem 2. Lockdown

26. Februar 2021

Seitdem die Schulen ab 15.12.2020 geschlossen wurden, hat sich viel getan.

Jede Schule hat eine spezifische Situation, das wird gerade in diesen Zeiten überdeutlich. Was aber eint, ist das kollegiale Miteinander und die gegenseitige Unterstützung, auch von Seiten der Familien.

In den ersten Wochen hieß es für die Lehrer Wochenpläne schreiben, austeilen und korrigieren, teilweise die Päckchen auch in den Briefkasten werfen, persönlich vorbeibringen, Rückmeldungen notieren.

Parallel dazu wurde der Online Unterricht auf- und ausgebaut. Mindestens 1x die Woche, meistens mehrmals die Woche hatte jeder Schüler die Möglichkeit Kontakt mit seiner Klassenlehrerin aufzunehmen und Unterrichtsinhalte vermittelt zu bekommen.

In der Schule selber fand während der gesamten Schulschließung in verschiedenen Notbetreuung statt. Auch hier wurde differenziert und vielseitig gearbeitet. So wurden Wochenpläne bearbeitet, Lernvideos angeschaut und kreative Bastelideen angeboten. Unsere inklusiv beschulten Kinder waren mit dabei und bekamen zusätzlichen Online Unterricht von der SBBZ Schule. Die Kinder wurden immer von Lehrern betreut, oft unterstützt durch unseren Schulsozialarbeiter Herrn Tröndle.

Seit Montag, den 22. Februar 2021 findet der Wechselunterricht in Präsenz an unserer Schule statt. Die Organisation von Wechsel-, Fern-, Onlineunterricht und Notbetreuung konnten wir gemeinsam gut meistern. Es ist nicht nur eine pädagogische Aufgabe, sondern auch eine logistische. Welche Kinder kommen oder sind abgemeldet, da es keine Präsenzpflicht in Baden- Württemberg gibt. Welche Kinder sind in der Notbetreuung, eventuell auch vor oder nach dem Unterricht? Welche Klasse ist wann im Fernlernunterricht und wann im Präsenz? Weiterhin Erstellen Wochenplan und Aufgaben in Präsenz. Auch für die schulischen Partner wie Ergänzende- und Nachmittagsbetreuung.

Das Team der Grundschule Hagsfeld freut sich sehr, dass die Schüler wieder vor Ort unterrichtet werden können. Es ist auch für die Kinder ein anderes Lernen, wenn die Klassenlehrerin persönlich vor einem steht und man in direktem Austausch miteinander ist. Für das soziale Miteinander ist dies immens wichtig. Nichtsdestotrotz sind wir uns auch der Gefahren bewusst und geben unser Bestes, die Risiken so gering wie möglich zu halten.

Alle Lehrkräfte tragen FFP 2 Masken und die Kinder, auf jeden Fall bis zu ihrem Sitzplatz, eine geeignete Mund- Nasen- Bedeckung zum Schutze aller. Die bestehenden Hygiene- und Abstandsregeln werden weiter umgesetzt und mit den Schülern erneut besprochen. Nach jeder Gruppe werden alle Kontaktflächen desinfiziert. Jedes Klassenzimmer wurde mit einer CO 2 Ampel ausgestattet sowie einer Stoppuhr. Passend dazu wurde in jeder Gruppe ein Lüftungsdienst etabliert, der mit Hilfe der Stoppuhr dafür sorgt, dass alle 20 Minuten stoßgelüftet wird, unabhängig der Außentemperatur.

Die Pausen der Notbetreuungsgruppen und Wechsel der Klassengruppen wurden im aktuellen Stundenplan so verankert, dass möglichst wenig Kontakte unter den Schülern entstehen können.

Wir sind gespannt wie es die nächsten Wochen weitergehen wird.

Hauptsache wir bleiben alle gesund und zuversichtlich!

Wir freuen uns schon jetzt auf einen normalen Schulalltag.